Eine zweite Krone für die Krone

Wir sind «CULINARIUM»!

 

… oder wenigstens «CULINARIM»-zertifiziert. Eigentlich sind wir ja keine grossen Fans von Labels. In diesem Fall machen wir aber eine Ausnahme. Die gelbe CULINARIUM-Krone steht nämlich für mehr als ein wenig Greenwashing oder eine leere politische Botschaft. Sie steht für eine Grundhaltung. Die Überzeugung, dass Qualität und Zukunft in der Nähe liegen. Nach diesem Motto haben wir in der «Krone» seit unserem Start im Oktober 2025 gehandelt. Deshalb war die CULINARIUM-Auszeichnung bei uns auch eher Formsache. Bei uns stammen nämlich nicht nur die geforderten 25 Prozent der eingekauften Produkte aus der Region – es sind fast 80 Prozent!

 

Liebe Alexandra, ist das CULINARIUM-Schild schon montiert?

Nein, leider nicht! Die Sache ist bei einem so altehrwürdigen Haus wie der «Krone» gar nicht so einfach … Wir mussten eine Bewilligung für die Montage einholen. Inzwischen haben wir sie. Jetzt müssen wir nur noch den passenden Ort finden. Irgendwo draussen, gut sichtbar.

 

Auch, weil du stolz auf dieses Label bist?

Natürlich. Über diese Auszeichnung habe ich mich schon sehr gefreut. Klar: Für uns kam sie nicht überraschend, aber …

 

… warum nicht?

Weil wir die für die Auszeichnung nötigen 25 Prozent regionaler Produkte beim Einkauf locker erreichen. Wir sind eher bei 80 Prozent. Das war von Anfang an unser Grundsatz.

 

Worauf beziehen sich diese 25 Prozent eigentlich?

Auf die Einkaufssumme. Um das Label zu bekommen, müssen also mindestens 25 Prozent der Einkaufsaufwände für CULINARIUM-Produkte ausgegeben werden. Das ist übrigens ein wichtiges Detail: Die einzelnen Produkte sind zertifiziert, nicht ein Betrieb. Als Gastrounternehmen müssen wir also die Produkte auswählen – wir können nicht einfach zu einem CULINARIUM-Vertrieb gehen.

 

Aber es gibt schon Unternehmen, deren ganzes Sortiment zertifiziert ist, oder?

Ja. In unserem Fall ist das zum Beispiel «Appenzeller Fleisch». Dort beziehen wir unsere Fleischprodukte. Ähnlich ist es bei den Eiern, die wir von einem Landwirtschaftsbetrieb im Dorf kaufen.

 

Man muss aber auch sagen: Regionale Produkte sind in der Regel teurer als importierte. Rechnet sich das denn für euch?

Für uns stimmt es so, ja. Es geht dabei nicht nur ums Geld, sondern auch darum, dass wir bei der Arbeit ein gutes Gefühl haben. Und zum Glück schätzt unsere Kundschaft diese regionale Ausrichtung genauso. Sie sind auch bereit, ein bisschen mehr für ein Essen zu bezahlen, das mit Produkten aus der Region gekocht wurde – und viel Liebe natürlich (lacht).

Quelle: Newsletter Hotel Krone, Juni 2026

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